The 5,000 Fingers of Dr. T.

The 5,000 Fingers of Dr. T. (1953)

Regie: Roy Rowland; Drehbuch: Dr. Seuss, Alan Scott; Kamera: Franz Planer; Musik: Frederick Hollander, Hans J. Salter; Darsteller: Hans Conried, Peter Lind Hayes, Tommy Rettig, Mary Healy, George Chakiris. Farbe, 89 min
 
Ein von Dr. Seuss konzipiertes Kindermusical, das alle Genregrenzen sprengt. Der zehnjährige Bart hat einen Alptraum über seinen unsympathischen Klavierlehrer Dr. Terwilliker: Er soll mit 499 anderen Buben in dessen palastartigem Institut gezwungen werden, das monotone Opus magnum des Piano-Despoten an einer endlosen Klaviatur zu interpretieren - während ein Todesurteil auf den freundlichen Klempner (und Vaterersatz) wartet und die Mutter in einem Goldkäfig hypnotisiert wird. Roy Rowland, ein Regisseur, der immer wieder für einen stilistischen Exzess zu haben war, lässt der blühenden Fantasie die Zügel schießen: ein Dekor-Delirium aus unver­nünftigen Formen in vibrierendem Technicolor, mit Leitern, die ins Nichts gehen, und durch das irgendwann grüngelbe Musikanten mit gigantischen Instrumenten des Irrsinns tanzen (wenn sie nicht mit Boxkämpfen beschäftigt sind). (C.H.)
 
Mit Dank an das British Film Institute

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