Screwball Squirrel, 1944, Tex Avery

Americans Amuck

Stoopnocracy (1933) von Dave Fleischer.  s/w, 11 min
Screwball Squirrel (1944) von Tex Avery. Farbe, 7 min
Duck Amuck (1953) von Chuck Jones. Farbe, 7 min
Incontinence: A Diarrhetic Flow of Mismatches (1979) von Manuel De Landa. Farbe, 17 min
On the Marriage Broker Joke as Cited by Sigmund Freud in Wit and its Relation to the Unconscious, or Can the Avant-Garde Artist Be Wholed? (1977-79) von Owen Land. Farbe, 18 min
 
Fünfmal fröhliche filmische Anarchie der Sonderklasse. Stoopnocracy, surreale Apotheose der Fleischer-Animation, kombiniert Gags um ein Irrenhaus mit echten Szenen rund um das vergessene ­Comedy-Team Stoopnagle & Budd. In seinem atemlosen Debüt verdrischt Screwball Squirrel, der wahnsinnigste (und daher ­be­­dauerlich kurzlebige) Zeichentrickcharakter aus der Feder des ­Irr­sinn-Imperators Tex Avery, ein superniedliches Eichhörnchen, bevor er seinen pflichtschuldigen Verfolger in den Wahnsinn treibt. Im monu­­mentalen Meta-Meisterwerk Duck Amuck animiert Chuck ­Jones Daffys absurde Abenteuer mit einem widerspenstigen Zeichner. ­Incontinence: A Diarrhetic Flow of Mismatches ist Manuel De Landas brutal-komische ­filmische Zerstörung einer Szenenfolge von Paaren im Streitgespräch. Und Owen Land erfindet eine Experimentalfilm-Explosion aus dem Geiste der Pandabären. (C.H.)

Screening dates: