Qué viva México! / Da zdravstvuet Meksika! (1930-32/79)
Regie, Drehbuch: Sergej Eisenstein unter Mitarbeit von Grigorij Aleksandrov; Kamera: Ėduard Tissė, Gabriel Figueroa; Darsteller: Félix Balderas, Martín Hernández, David Liceága; Rekonstruktion: Grigorij Aleksandrov. s/w,
87 min
La venganza de Pancho Villa
(Die Rache von Pancho Villa) (1930-34)
Ein Kompilationsfilm von Edmundo & Félix Padilla. Farbe und s/w, ca. 50 min*
Live-Zuspielung von Songs aus der Schellacksammlung der Padillas
Qué viva México! - der Möglichkeit nach Eisensteins Meisterwerk, de facto ein von ihm zum Teil abgedrehter, jedoch nicht montierter Film. Betörende, bestürzende Bilder. Mayaprofile wie ein Fries über dem Antlitz des Toten im offenen Sarg. Mönche in Kuttenschwarz
hinter dem Vordergrund einer weißen Trinität von Totenschädeln. Das Ritual des Calavera, das Fest des Todes. Über seine Zeitlosigkeit hinweg ist Qué viva México! ein überaus zeitlicher (und zapatistischer) Film. Die Lesart seines Titels könnte auch heißen: Es lebe die Revolution! (H.T.)
La venganza de Pancho Villa ist eine Entdeckung des Filmemachers Gregorio Rocha. Edmundo und Félix Padilla, zwei Kinobetreiber, reisten mit ihrer laufend
überarbeiteten anarchischen Collage aus Filmen der späten zehner bis frühen zwanziger Jahre und Filmaufnahmen des realen Pancho
Villa und seiner Armee durch US-mexikanische Grenzregionen, um die Geschichte des Revolutionärs und Outlaws zu erzählen, begleitet
von Musik aus ihrer Schellacksammlung.
Einführung Michael Loebenstein
*Preserved by the Library of Congress

