1964 | 2014

The Austrian Film Museum at Fifty: Anniversary Projects
Amor pedestre, 1914, Marcel Fabre

Programm 1: Ich bin die Maschine

Amor pedestre (1914) von Marcel Fabre. Farbkopie, ca. 8 min
Lingotto Fiat (1924-25) von Società Anonima Ambrosio, Torino. s/w, ca. 10 min
Velocità (1930/31) von Pippo Oriani & Tina Cordero. s/w, ca. 13 min 
Il ventre della città (1932) von Francesco di Cocco. s/w, 12 min
Vertigine (1950) von Michelangelo Antonioni. s/w, 4 min
Voy-Age (1964) von Giorgio Turi & Roberto Capanna. s/w, 12 min
Baraccone (1968) von Pierfrancesco Bargellini. s/w, 4 min
Secondo il mio occhio di vetro (1971) Paolo Gioli. s/w, 12 min
 
Der Futurismus ist die Maschine bzw. das Labor experimenteller Formen und Praktiken, an denen sich die gesamte italienische Moderne orientiert hat. Der Körper verliert den im Stummfilm eroberten zentralen Platz und zersplittert, die Maschine wählt das Auge als privilegiertes Instrument des freien Ausdrucks. Ein Programm, das über die velocità von Marinetti & Co. hinausgeht, um unbekannte Werke zu erforschen: klassische urbane Sinfonien, Künstler- und Industriefilme, Mutationen der einzigen italienischen Avantgardebewegung. Die Maschine durchquert mit höchster Geschwindigkeit das 20. Jahrhundert und hinterlässt ein unendliches Kaleidoskop an Visionen. (Bursi & Rossin)
 
Der Einführungsvortrag der Kuratoren enthält weitere Filmbeispiele: Ritmi di Stazione (1933, Corrado d’Errico) und Film n. 2 - Caratteri (1939, Luigi Veronesi).

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