Italiani brava gente (Italiener, gute Menschen)

Italiani brava gente (Italiener, gute Menschen) (1964)

Regie: Giuseppe De Santis; Drehbuch: De Santis, Ennio De Concini, Sergei Smirnov u.a.; Kamera: Antonio Secchi; Musik: Armando Trovajoli; Darsteller: Arthur Kennedy, Andrea Checchi, Tatjana Samoilova, Peter Falk. s/w, 139 min
 
1941: Italien marschiert an der Seite seines Achsenbruders Nazideutschland in die UdSSR ein. Soldaten aus allen Teilen des Landes versuchen, ihren Weg zu finden in diesem Mahlstrom, in dem ­Massen, Millionen verenden, Leben verwehen wie Schneeflocken im Sturm. In vieler Hinsicht das Gegenstück zu Cesta duga godinu dana: Damals sang De Santis eine vielstrophige Weise von der Kraft und Macht, der Schönheit einfacher, menschlicher Solidarität, und wie diese die Welt zu verändern vermag - hier, nun, beschreibt er, wie die Welt, das Wirken einer Geschichte, die so unendlich übermächtig scheint in ihrem Beben aus Stahl und den Strömen von Blut, jede Gemeinschaft zu zerschmettern, jedes ihrer Glieder zu brechen vermag, für immer. Ein Volkstotenlied, gesummt von ­einem, der sich mittlerweile so fremd vorkam und unerwünscht wie die italienischen Invasoren auf der Sowjet-Erde. Gezeigt wird die längste existierende Version des Werks, deren Detailreichtum De Santis lieb und teuer war. (O.M.)
 
Einführung von Olaf Möller am 15.1.
 
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