The Bad and the Beautiful

The Bad and the Beautiful (1952)

Regie: Vincente Minnelli; Drehbuch: Charles Schnee; Kamera: Robert Surtees; Musik: David Raksin; Darsteller: Lana Turner, Kirk Douglas, Walter Pidgeon, Gloria Grahame. s/w, 119 min
 
Into the light: Unter den Filmen, die Anfang der 1950er Jahre eine Selbstkritik Hollywoods unternehmen, ist dieses schwarz und weiß leuchtende Melodram der kunstvollste und eleganteste. The Bad and the Beautiful: Aufstieg des ruchlosen Produzenten Kirk Douglas, hinweg über menschliche Bedenken, Beziehungskrisen und künstlerische Integritätsfragen in Tinseltown, USA. Retrospektiv auch ein Entwurf zur zerstörerischen Erfolgslogik der Fifties und vor allem: Kaskade von Robert Surtees’ sublimen ­Bildern über die irreale Welt von Film, Film-im-Film, Leben-mit-Film und weiteren Fälschungen aus der Traumfabrik. Gemeinsam mit Two Weeks in Another Town und The Band Wagon bildet der Film Vincente Minnellis leidenschaftliche Trilogie über sein eigenes ­Metier: die Show- und Kinomacher als „Kunstschaffende“ in der Geld- und Glücksfabrik. (C.H.)