I-Media-Cities

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I-Media-Cities, eine Initiative von Filmarchiven und Forschungsinstitutionen aus neun Städten in Europa, wurde 2016 als eines von drei aus einer großen Zahl eingereichter Projekte im Rahmen des Horizon 2020-Programms für Forschung und Innovation ausgewählt. Es beschäftigt sich mit städtischen Räumen in Europa und ihrer filmischen Repräsentation seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Das Filmmuseum und das Wiener Ludwig-Boltzmann-Institut für Geschichte und Gesellschaft arbeiten in diesem Bereich seit Jahren zusammen (z.B. für die Website StadtFilmWien) und agieren auch bei I-Media-Cities als gemeinsame "Beforscher" der Stadt Wien im europäischen Kontext. Neben Wien sind u.a. Athen, Barcelona, Brüssel, Frankfurt am Main, Stockholm und Turin Gegenstand (und Akteure) des Projekts.
 
Der wachsende Zugang zu Filmbeständen rund um die betreffenden Städte war ebenso Ziel von I-Media-Cities wie die Schaffung sogenannter "e-enviroments" im Internet, wo sowohl die interessierte Bevölkerung als auch Forscher-Communities neue Ansätze und Zugänge zu Stadtgeschichte, Stadtplanung, Soziologie oder Anthropologie finden können. Die Bereitstellung filmbegleitender Materialien und Metadaten macht nicht nur die intensive Beschäftigung mit einer einzelnen Stadt möglich, sondern kann auch auf umfassendere Fragestellungen (wie zum Beispiel die Untersuchung von Transportsystemen in einer bestimmten Periode) Antworten geben.

 

Laufzeit: April 2016 bis März 2019
Projektleiter: Ingo Zechner (LBIGG) und Michael Loebenstein (ÖFM)
 

i media cities
European Union
This project has received funding from the European Union's Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement N° 693559.