Himmel oder Hölle, 1990, Wolfgang Murnberger

Kino

The Case of Lena Smith (1929) von Josef von Sternberg. 35mm, s/w, ca. 4 min [Fragment]
Entrée du cinématographe à Vienne (1896) von Cinématographe Lumière. 35mm, s/w, ca. 1 min
Sophie und Johann Nehez, Direktor des Zentralkinos Wien 16, wünschen Prosit! (1916) Anonym. 35mm, Farbe, ca. 1 min
Charly Chaplin in Wien (1931) von Selenophon Tonfilmschau Austria. 35mm, s/w, 4 min
Himmel oder Hölle (1990) von Wolfgang Murnberger. 16mm, Farbe, 72 min
Apropos Film: Kubelka in New York (1970) von Helmuth Dimko & Peter Hajek. 16mm, s/w, 11 min

 
Kino – als Ort, Architektur, technisch-ä̈sthetischer Komplex – ist kuratorischer Ausgangspunkt des Filmmuseums. Zur Ausstellung kommen vor allem Filmwerke selbst: Ausstellen als Auffü̈hrungsakt. Umso mehr, als das Kino sich selbst erzä̈hlen kann: vom Jahrmarkt über die zu propagierende Neuheit „Kino“ 1896 bis zu seiner Durchsetzung als das Medium der Moderne. Die Ertastung der libidinösen Beschaffenheit des Kinos durch die Jugend (in Himmel oder Hölle) geht über in die nicht unähnliche Begeisterung des Filmkurators Kubelka für den Ort seiner Lust. Dort oszilliert das Sichtbare im Unsichtbaren, zwischen Beichtstuhlkargheit, Peepshow-Anonymität und Höhlenschatten. (A.B.)

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