Franz Grimus

Der Klang der Sprache des Films

Franz Grimus (1977) von Michael Pilz. 16mm, Farbe, 46 min
Wessen Aurach, dessen Traun (1985) von Arnold Schicker. Musik: Anton Bruckner, Maly Nagl, The Beach Boys. 16mm, Farbe, 16 min 
Ägypten (1997) von Kathrin Resetarits. 16mm, s/w, 11 min
Text II (1964) von Marc Adrian. 35mm, s/w, 3 min
Schrattenské údoli v Dolních Rakousích (Schrattental in Niederösterreich) (ca. 1915–20) Anonym. 35mm, Farbe, ca. 7 min

 
Österreichische Filme. Nicht, weil sie von Österreicher/inne/n gemacht sind, sondern weil sie etwas zum Erklingen bringen: fragmentierte Artikulation durch Sujets, Gesichter, Farben, Töne, Zeichen, Landschaften, Sprechweisen, die alle auch, oft unwillkürlich, über ein Land erzä̈hlen. Und vielleicht auch über dessen Filmkultur – eine Haltung zu Bild, Montage, Sprache. Diese Welt wird nicht als „natürlich“ gesetzt, sondern als Konstrukt offengelegt. Die Fragilitä̈t dieser Bilder, ihre Instabilitä̈t und Verä̈nderbarkeit, kommt als Allegorie auf die Leinwand. Und zeigt sich noch an den materiellen Spuren der Zeit, die die stummen, in magischen Farben schillernden Berge und Täler Niederö̈sterreichs langsam zersetzt hat. (A.B.)

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