Semiotic Ghosts

In Transit

Wien & Mozart (2001) von Jonas Mekas. 35mm, Farbe, 1 min
Elvis (2001) von Jonas Mekas. 35mm, Farbe, 2 min
Wien 1920 (1920) Anonym. 35mm, s/w, ca. 18 min [Ausschnitt]
Ausflughafen Schwechat (1961) von Margret Veit. 8mm-auf-HD, s/w, 8 min
Semiotic Ghosts (1991) von Lisl Ponger. 16mm, Farbe, 15 min
37/78 Tree again (1978) von Kurt Kren. 16mm, Farbe, 4 min
Sotiros (Alone) (1976/77) von Robert Beavers. 16mm, Farbe, 11 min
Behind This Soft Eclipse (2004) von Eve Heller. 16mm, s/w, 9 min
Temporary Thing (2014) von Dietmar Brehm. Video, Farbe, 5 min

 
Film ist Bewegung – von Bildern, Erinnerungen, Geschichte(n). Rast- und Grenzenlosigkeit zählen zu seinen Basisoptionen, im Kontrast zur Idee einer „nationalen“ Kinematografie. Exemplarisch für die Sammlung des Filmmuseums setzt dieses Programm neun Blicke von außen und nach außen, die sich unter das Banner „österreichisches Kino“ stellen und dieses gleichwohl ad absurdum führen. Blicke von französischen Städtporträtisten, die das Bild Wiens in die Welt hinaustragen, von Jonas Mekas, der mit Mozart im Kopf und Elvis vor Augen ebendahin aufbricht, von Amateurfilmer/inne/n, Exilant/inn/en und Reisenden. Durchdrungen von tatsächlichen wie filmischen Sehnsuchts- und Fluchtbewegungen, erweist sich das Kino als Transitland – Örtlichkeit als temporary thing. (S.H.)

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