The Three Stooges

The Three Stooges (2012)

Regie: Peter & Bobby Farrelly; Drehbuch: Bobby & Peter Farrelly, Mike Cerrone; Kamera: Matthew F. Leonetti; Musik: John Debney; Darsteller: Sean Hayes, Will Sasso, Chris Diamantopoulos, Jane Lynch, Jennifer Hudson, Larry David. DCP, Farbe, 92 min

 
In über 200 (meist kurzen) Filmen der 30er, 40er und 50er Jahre wurden die Three Stooges zum Inbegriff brachialer Slapstick-Anwendung: Unverwechselbare Deppenfrisuren und unermüdliche Finger-ins-Auge-Routinen machten das Komiker-Trio Moe, Larry und Curly zu US-Ikonen. Mel Brooks wollte ihnen schon in den 1970er Jahren ein Denkmal setzen, aber erst die Farrelly-Brüder schafften es – nach über 15 Jahren Projektentwicklungshölle: The Three Stooges rekonstruiert virtuos die eskalierenden Körperbeherrschungsfehlleistungen der Originale, während rundherum charakteristischer Farrelly-Humanismus waltet. Der Film ist ein utopisches Vaudeville-Märchen in drei Episoden: wie die Stooges ob Unfähigkeit sogar aus dem katholischen Waisenhaus (mit Larry David als gemeiner Ordensschwester namens Mary-Mengele) fliegen und dieses in Zeiten versagender Gesundheitssysteme heldenhaft zu retten versuchen, samt Ausflügen in Reality-TV-Irrsinn und einer Abschiedsbotschaft der (von Schauspielern verkörperten) Regisseure. Ein Hauptwerk der jüngeren Hollywood-Comedy. (C.H.)

 
Die Österreich-Premiere von The Three Stooges findet im Zusammenspiel mit dem aktuellen Kapitel der Reihe Die Utopie Film statt, in dem Filme von und mit Jerry Lewis sowie mit Jim Carrey zu sehen sind, darunter auch zwei Werke der Farrelly-Brüder.

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