Fun With Dick and Jane

Fun With Dick and Jane (2005)

Regie: Dean Parisot; Drehbuch: Judd Apatow, Nicholas Stoller; Kamera: Jerzy Zielinski; Musik: Theodore Shapiro; Darsteller: Jim Carrey, Téa Leoni, Alec Baldwin, Richard Jenkins, Ralph Nader. 35mm, Farbe, 90 min

 
Enthusiasmiert von der anstehenden Beförderung zum PR-Chef beim Großkonzern Globodyne, legt Dick Harper seiner Frau Jane nahe, den Job zu kündigen, um mehr Zeit für den Sohn zu haben. Noch während Dicks erstem TV-Auftritt für die Firma rasseln die Kurse in den Keller. Globodyne ist bankrott, bald geht auch Dick und Jane das Geld aus. Ihre zunehmend verzweifelte Arbeitssuche bleibt erfolglos: Dick duelliert sich mit Dutzenden identischer Anzugträger für ein Vorsprechen, Jane bilanziert: „Es gibt keine Jobs mehr.“ So werden sie zu (mäßig talentierten) Räubern, während sich der Globodyne-Boss (Alec Baldwin!) im Fernsehen als Unschuldslamm präsentiert. 1977 verfilmte Ted Kotcheff den Stoff als gallige, zwiespältige Mittelstandsalptraumkomödie, Dean Parisots gleichnamiges Remake kombiniert flott Jim Carreys Comedy-Paraden mit rechtschaffener Wut auf jüngere Wirtschaftskorruptionsskandale: Die böse Schlusspointe mündet in eine Widmung für die Schurken von Firmen wie Enron et al. (C.H.)

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