The Breaking Point

The Breaking Point (1950)

Regie: Michael Curtiz; Drehbuch: Ranald MacDougall nach To Have and Have Not von E. Hemingway; Kamera: Ted McCord; Musik: Max Steiner; Darsteller: John Garfield, Patricia Neal, Wallace Ford. 35mm, s/w, 97 min Restaurierte Fassung

Harry Morgan, Kapitän einer kleinen Yacht in Südkalifornien, bringt seine Familie mit vereinzelten Aufträgen kaum durch. Als sich ein Kunde aus dem Staub macht und seine verführerische Geliebte zurück lässt, muss sich Morgan auf dubiose Geschäfte einlassen: Er soll Chinesen ins Land schmuggeln und Gangster transportieren. 1944 hatte Howard Hawks mit To Have and Have Not sehr frei nach Hemingways Vorlage ein Zentralwerk des Bogart-Bacall-Kinomythos gezimmert, das die folgenden Versionen überschattete. Vor allem die Verfilmung von Michael Curtiz – mit John Garfield in einer seiner letzten Rollen vor seinem frühen Tod, haunted, hardboiled, tormented – harrt längst der Wiederentdeckung: Großartig gespielt, souverän inszeniert und mit Gespür für die soziale Wirklichkeit, offenbart sich The Breaking Point als die vielleicht beste Hemingway-Adaption der Kinogeschichte. (C.H.)

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