Coma

Coma (1978)

Regie, Drehbuch: Michael Crichton nach dem Roman von Robin Cook; Kamera: Victor J. Kemper; Musik: Jerry Goldsmith; Darsteller: Geneviève Bujold, Michael Douglas, Richard Widmark, Elizabeth Ashley, Rip Torn, Tom Selleck, Ed Harris. 35mm, Farbe, 113 min

Susan Wheeler (Geneviève Bujold) arbeitet als Chirurgin im Boston Memorial Hospital. Als ihre beste Freundin bei einem Routineeingriff überraschend ins Koma fällt und kurz darauf stirbt, wird Susan skeptisch – und findet heraus, dass es im letzten Jahr zehn ähnliche, unerklärliche Komafälle mit Todesfolge gab. Gegen den Widerstand ihres Chefarztes (Richard Widmark) forscht sie weiter – und traut bald selbst ihrem Freund und Kollegen (Michael Douglas) nicht mehr über den Weg. Einer der besten Paranoia-Thriller der Siebziger, dessen simple Prämisse mit gründlicher Gelassenheit zur umfassenden Alptraumfantasie gesteigert wird, Seitenhiebe auf ein patriarchales (Medizin-)System inklusive: Bestsellerautor Michael Crichton demonstriert hier (nach fremder Vorlage) am konsequentesten seine Begabung als versierter Suspense-Regisseur – wie sein Westworld erfuhr Coma kürzlich ein Remake als TV-Serie, ohne auch nur annähernd das originale Gefühl von Horror bei Sonnenschein zu erreichen. (C.H.)

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