Working Girls (Foto: UCLA Film and Television Archive)

Working Girls (1931)

Regie: Dorothy Arzner; Drehbuch: Zoë Akins nach Blind Mice von Vera Caspary & Winifred Lenihan; Kamera: Harry Fischbeck; Musik: Ralph Rainger; Darsteller: Judith Wood, Dorothy Hall, Charles "Buddy" Rogers, Paul Lukas, Frances Dee. 35mm, s/w, 77 min

May und June Thorpe kommen aus dem Mittelwesten nach New York, um sich als working girls eine eigene Existenz aufzubauen. Die working girls wollten, simpel gesagt, selbständig sein, wodurch sie gegen viele Konventionen ihrer Zeit verstießen, angefangen mit der Verweigerung ehelicher Abhängigkeiten. Die braven Bürger begegneten ihnen mit zwiespältigen Gefühlen: Zur Gleichsetzung von working girl und Nutte brauchte es nicht lange. Explizit thematisiert wird diese Verwendung des Ausdrucks nie, dennoch dreht sich alles in dem Film um das Ineinander von Arbeit und Liebe, Profit und Begehren. Working Girls war ein Wendepunkt in Dorothy Arzners Karriere: Der Film wurde von Paramount als so subversiv empfunden, dass er nur in einigen wenigen Städten in die Kinos kam – und so zum finanziellen Fiasko wurde. Ein chef d'œuvre maudit des Pre-Code-Hollywoodkinos. (R.H.)

35mm preservation print courtesy of the UCLA Film & Television Archive

Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 10.2.

Screening dates: