American Madness

American Madness (1932)

Regie: Frank Capra; Drehbuch: Robert Riskin; Kamera: Joseph Walker; Musik: Karl Hajos, Mischa Bakaleinikoff; Darsteller: Walter Huston, Pat O'Brien, Kay Johnson, Constance Cummings, Gavin Gordon. 35mm, s/w, 76 min

Bankpräsident Tom Dickson (Walter Huston) düpiert den Vorstand, weil er die Fusion mit einem anderen Geldinstitut verweigert – und lieber seine persönliche, populistische Lösung für die Wirtschaftskrise predigt: Indem man vertrauenswürdigen Geschäftsleuten Kredit gewährt, kann man das Land wieder aus der Depression führen. Dicksons Glaube an den Menschen hat ihm Erfolg gebracht, doch als über Nacht 100.000 Dollar aus dem Banksafe gestohlen werden, wendet sich das Blatt: Von der Gerüchteküche angestachelt, stehen die Anleger bald Schlange vor der Tür, um ihr Geld abzuheben. Es beginnt ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit, um den Ruin zu verhindern. Mit rasanten Montagen – selten wurde das Innenleben einer Bank so lebhaft visualisiert – und expressiven Effekten inszenierte Capra seine Vorahnung des New Deal und eine Art Vorstudie seines Klassikers It's a Wonderful Life, aber noch ganz ohne dessen sentimentale Verbrämung. (C.H.)

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