Hall of Mirrors, 1966, Warren Sonbert (Foto: Light Cone)

Early Clues to the New Direction

An Early Clue to the New Direction (1966) von Andrew Meyer. Musik: Unidentified Flying Objects. 16mm, s/w, 28 min
The Match Girl (1966) Andrew Meyer. Musik: The Rolling Stones, Martha & the Vandellas; mit Vivian Kurz, Gerard Malanga, Andy Warhol. 16mm, Farbe und s/w, 25 min
Hall of Mirrors (1966) von Warren Sonbert. 16mm, Farbe und s/w, 7 min
Winter (1964–66) von David Brooks. 16mm, Farbe, 16 min
Rockflow (1968) von Robert Cowan. Musik: The Chambers Brothers. 16mm, Farbe und s/w, 9 min
 
Ein Programm zur Pop-Avantgarde, mit der sich Andersen am Anfang seiner Karriere als Autor und Filmemacher vor allem befasste. Über den (zu Unrecht vergessenen) Andrew Meyer schrieb er 1966 einen seiner ersten großen Texte, fasziniert vom "subtilen filmischen Realismus" in An Early Clue to the New Direction und der widersprüchlichen Erzählung von Hans Christian Andersens Märchen in der Warhol-Factory (mit Andy als Erzähler, seinem Marilyn-Porträt als Großmutter und den Stones als Rhythmusgebern). Warren Sonberts Hall of Mirrors kontrastiert Hollywood-Outtakes einer Spiegelkabinettszene von 1948 mit Spiegel-Posen der Warhol-Stars René Richard und Gerard Malanga (die Verzweiflung der Kleinfamiliengründer und der Narzissmus ihrer Kinder). Dazu: zwei musikfilmische Raritäten von David Brooks und Robert Cowan. (C.H.)
 
Einführung von Thom Andersen

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