Capitalism: A Love Story

Capitalism: A Love Story (2009)

Regie, Drehbuch: Michael Moore; Kamera: D. Marracino, J. Roy; Musik: Iggy Pop, Nick Cave, Merle Haggard, Gustav Holst; mit Michael Moore, Bernie Sanders, Wallace Shawn, Elizabeth Warren, William K. Black. 35mm, Farbe, 127 min

Michael Moore auf der charakteristisch unverfrorenen Suche nach Alternativen zum kapitalistischen System und seinen perversen Folgen im Nachhall der Finanzkrise. Diese hat Zustände wie im alten Rom herbeigeführt: Brot und Spiele (und Krieg) stellen das Volk ruhig, während eine schmale Elite über Zahlungsmittel (und Macht) verfügt. Thom Andersen: "Moore wird als Dummkopf und Demagoge dargestellt, obwohl seine Filme zu subtil für seine Kritiker sind, die offenbar seine Leinwand-Persona nicht vom Regisseur unterscheiden können. Capitalism: A Love Story erhielt von Anfang an schlechte Kritiken, aber ich halte ihn für den außergewöhnlichsten Dokumentarfilm der Dekade. Ein komplexer Essay, der die wichtigsten Fragen stellt, mit denen wir derzeit konfrontiert sind. Die Eröffnungsszene mit Bankraub-Videos zu Iggy Pops Version von 'Louie Louie' ist große Termitenkunst und großes Kino." (C.H.)
 
Einführung von Thom Andersen

Screening dates:

Mi 27.09.2017 21:00
(Engl. OmdU)