Speriamo che sia femmina (Hoffen wir, dass es ein Mädchen wird), 1986, Mario Monicelli (Foto: Cinémathèque suisse)

Speriamo che sia femmina (Hoffen wir, dass es ein Mädchen wird) (1986)

Regie: Mario Monicelli; Drehbuch: Tullio Pinelli, Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Suso Cecchi D'Amico, Monicelli; Kamera: Camillo Bazzoni; Musik: Nicola Piovani; Darsteller: Liv Ullmann, Catherine Deneuve, Philippe Noiret, Stefania Sandrelli, Bernard Blier. 35mm, Farbe, 119 min
 
Nach der Trennung von ihrem Gatten Leonardo hat sich Elena mit den Töchtern und einigen anderen Familienmitgliedern aufs Land zurückgezogen. Eines Tages steht der Ex vor der Tür, unerwartet, mit einer Bitte: Sie möge ihm doch eine gewaltige Geldsumme leihen, damit er in ein Geschäft einsteigen kann, dessen Gewinne seine mittlerweile gewaltigen Schulden sicherlich tilgen werden. Elena sagt: Nein – Leonardo stirbt auf dem Rückweg bei einem Autounfall. Die Hinterbliebenen beginnen sich gegenseitig zu zerfleischen ... Ähnlich Caro Michele ist auch Speriamo che sia femmina ein intimes Familienporträt, in dem die großen gesellschaftlichen Umwälzungen sich im Miteinander der Generationen, den Details ihrer Lebenswelten, den Alltagsriten widerspiegeln – ein Stück Kino grau in grau, dabei strahlend, licht und leicht, vor allem aber altersheiter und der Zukunft zugewandt. (O.M.)
 
Courtesy of Cineteca Nazionale

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