Drehli Robnik im Unsichtbaren Kino, 2012 (Foto: ÖFM / © Sabine Maierhofer)

Vortrag Drehli Robnik

Konzentrierte Unterbringung in zerstreuter Wahrnehmung: Krieg im Alltag, Holocaust im Nachtrag, Wohnen auf Zeit bei Wyler, Stevens und Kracauer
 
Nach 1945 wird die Wahrnehmbarkeit der Schrecken organisierter Massengewalt in der Wirklichkeit gestreuter Film-Motive gerettet: bei William Wyler im Sich-Einrichten auf engem Raum, beginnend mit der Kanzel eines B-17-Bombers; bei George Stevens anhand der Schuld am Tod einer Jüdin am Platz an der Sonne; bei Siegfried Kracauer in einer Filmtheorie "nach Auschwitz".
 
Drehli Robnik ist Theoretiker in Sachen Film und Politik, Autor von Büchern zu Jacques Rancière, Kontrollhorrorkino und Siegfried Kracauers DemoKRACy (in Arbeit).
 
1 Euro Solidarbeitrag für Aktion Kulturpass
 
Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder

Screening dates: