Gojira (Godzilla) (1954)

Regie: Honda Ishirō; Drehbuch: Honda Ishirō, Murata Takeo nach einer Erzählung von Kayama Shigeru; Kamera: Tamai Masao; Musik: Ifukube Akira; Spezialeffekte: Tsuburaya Eiji; Darsteller: Takarada Akira, Kōchi Momoko, Hirata Akihiko. 35mm, sw, 96 min
 
Ground Zero des (Bomben-)Monsterfilms. Vor Japans Küste ereignen sich unerklärliche Schiffsunglücke, dann entsteigt der Urheber dem Ozean und bringt Verwüstung zu Lande: die monströse Urzeitechse Godzilla, nach Jahrmillionen am Meeresgrund durch Nuklearversuche aufgeschreckt. Die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki hängt wie eine radioaktive Wolke über diesem düsteren Auftakt zu einer Filmserie, die in vielen Fortsetzungen und Remakes bunte Blüten trieb: Die atomare Angst, mit mythischer Kraft kanalisiert in die so absurde wie grandiose Gestalt Godzillas, von Spezialeffekte-Meister Tsuburaya Eiji zum Leben erweckt, sorgte für Welterfolge in Zeiten des Kalten Kriegs. Im Westen wurde Gojira in verstümmelter Version vertrieben, das Original lässt die schrecklich-schöne Poesie von Honda Ishirōs Klassiker in vollem, tragischem Glanz erstrahlen. (C.H.)
 
In Anwesenheit von Nicolas Mahler
 
Print courtesy of BFI Distribution

Screening dates:

So 06.01.2019 18:30
(Japan. OmeU)