Shaihu Umar, 1974, Adamu Halilu (Foto: Arsenal – Institut für Film und Videokunst)

Shaihu Umar (1974)

Regie, Drehbuch: Adamu Halilu nach der Erzählung von Abubakar Tafawa Balewa; Kamera: Yusuf Mohammed, Zakari Yusufu; Darsteller: Umaru Ladan, Mairiga Aliyu, Husaini Mohammed, Umaru Dembo, Assad Yasin, Harira Kachia (Kaka). DCP (von 35mm), Farbe, 142 min
 
Shaihu Umar, angesiedelt im Norden Nigerias zum Ende des 19. Jahrhunderts, beginnt mit einem Gespräch zwischen Studenten des Islam und ihrem angesehenen Lehrer, Shaihu Umar. Aufgrund seiner Weisheit nach seiner Herkunft befragt, beginnt er, seine Geschichte zu erzählen. Aus einfachen Verhältnissen stammend wird Umar nach dem Tod seines Vaters und der Verbannung seines Stiefvaters von seiner Mutter getrennt. Auf seinem nachfolgenden, von Sklaverei geprägten Leidensweg durchläuft er mehrere Prüfungen, bis er von seinem arabischen Meister Abdulkarim als Sohn adoptiert wird. Er besucht die Koranschule und wird als Erwachsener zum Iman ernannt. Nach einem Traum beschließt er, seine Mutter zu suchen ... Der Film basiert auf der 1955 erschienenen Erzählung von Abubakar Tafawa Balewa, der von 1957 bis 1966 Ministerpräsident von Nigeria war, und galt lange als verschollen. 2016 wurden Negative und Filmkopien im Archiv der Nigerian Film Corporation wiederentdeckt und vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst mit Unterstützung der Deutschen Botschaft in Abuja restauriert.
 
Courtesy of Arsenal – Institut für Film und Videokunst

Screening dates:

Fr 21.12.2018 20:00
(Hausa OmeU)