Glastonbury Fayre (1972)

Regie: Peter Neal, Nicolas Roeg (ungenannt); Kamera: Roeg, Mike Molloy, Anthony B. Richmond, Frank Simon; Mit: Fairport Convention, Gong, Traffic, Melanie, Tonto's Expanding Head Band, Arthur Brown, Family, Linda Lewis u.a. 35mm, Farbe, 87 min
 
Davor:
Guinness – Hop Farm (1974) Nicolas Roeg, Geoff Forster; Darsteller: Stephen Boyd, Michael Maguire. 35mm, Farbe, 1 min
 
Das unbekannte Schlüsselsteinchen in Nicolas Roegs Karriere: Glastonbury Fayre ist ein Konzertfilm über die erste offizielle Ausgabe des legendären Glastonbury-Festivals für Musik und darstellende Kunst auf einer Farm im englischen Flecken Pilton – bis heute eines der größten Open-Air-Events weltweit. Die Produzenten hofften auf eine Art britisches Woodstock-Äquivalent, doch das Kinopublikum blieb aus und der Film geriet in Vergessenheit. Roeg ist in den Credits nur als Kameramann und Executive in Charge of Filming genannt, aber er übernahm vor Ort die Regie und wies seine Co-Kameraleute an, sich ganz auf den Moment einzulassen und spontan mitzufilmen – dieselbe Strategie, die er auf seinen Spielfilm-Sets praktizierte. Er zeichnete noch für den ersten Rohschnitt, bevor er mit dem Dreh zu Don't Look Now begann. Zur Einstimmung eine andere Roeg-Rarität: Bierwerbung für Guinness. (C.H.)
 
Courtesy of the BFI

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