The Masque of the Red Death, 1964, Roger Corman (Foto: Park Circus/MGM Studios)

The Masque of the Red Death (1964)

Regie: Roger Corman; Drehbuch: Charles Beaumont, R.W. Campbell nach Erzählungen von Edgar Allan Poe; Kamera: Nicolas Roeg; Musik: David Lee; Darsteller: Vincent Price, Hazel Court, Patrick Magee, Nigel Green, Skip Martin. 35mm, Farbe, 82 min
 
Einer der schönsten Horrorfilme (nicht nur) von Roger Corman, angesiedelt im Italien des 12. Jahrhunderts. Edgar Allan Poes Schlussworte geben den Ton vor: "And Darkness and Decay and the Red Death held illimitable dominion over all." Vincent Price genießt es, den sadistischen und satanischen Prinzen Prospero zu spielen, der einige andere Aristokraten für dekadente Gelage auf sein Schloss geladen hat, während draußen die Pest mit verheerenden Folgen wütet. Cormans atmosphärisch und metaphysisch reichster Film verdankt seinem Drehort London nicht nur die Mitwirkung vieler britischer Charakterdarsteller, sondern auch die stimmungsvolle Kameraarbeit des späteren Regisseurs Nicolas Roeg. Die exquisite Farbregie kulminiert in einer Serie verschieden gefärbter Räume, die in Prosperos Schloss mehrmals durchmessen werden, bis es heißt: "It's time for a new dance to begin." (C.H.)

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