Insignificance, 1985, Nicolas Roeg

Insignificance (1985)

Regie: Nicolas Roeg; Drehbuch: Terry Johnson nach seinem Stück; Kamera: Peter Hannan; Musik: Stanley Myers, Hans Zimmer; Darsteller: Michael Emil, Theresa Russell, Tony Curtis, Gary Busey, Will Sampson. 35mm, Farbe, 109 min
 
Vier Personen treffen sich im Verlauf einer Nacht in wechselnden Konstellationen in einem Hotelzimmer in New York. Sie sind wie Himmelskörper: umschlungen von ihren Ängsten, Kindheitserinnerungen und jenen Momenten, die sie zu dem gemacht haben, was sie sind – Ikonen (nicht nur) der Popkultur und Sinnbilder Amerikas in den 1950ern. Sie bleiben namenlos, aber ihre Identität ist klar: Albert Einstein, Marilyn Monroe, Joe DiMaggio und Joseph McCarthy. Die Klischees ihrer Rollenbilder werden vielfältig durchgespielt. "Die Schauspielerin" und "der Professor" wollen Rollen tauschen: Sie erklärt ihm die Relativitätstheorie, er zeigt ihr seine Beine. Die Lichter der Stadt begleiten alle Bewegungen als wären die Figuren Teile eines eigenen Universums: glänzend – aber auch blutig. Alles wird aus den Angeln gehoben, fliegt durcheinander wie in einem verführerischen Alptraum bis zur nuklearen Apokalypse. (I.M.)

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