Rechercheoptionen

Recherchen in den Sammlungen des Filmmuseums sind für wissenschaftliche, künstlerische und kommerzielle Zwecke möglich. Seit den 1960er Jahren haben zahlreiche ForscherInnen, KünstlerInnen und TV-Anstalten Material des Filmmuseums in vielfältiger Weise genutzt. Zudem steht der Öffentlichkeit die größte filmbezogene Bibliothek des Landes zur Verfügung. Nach Vereinbarung ist es möglich, auch in der umfassenden DVD- und Videosammlung zu sichten.
 

Filmrecherche/-sichtung

Archiv Heiligenstadt
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Schriftgutsammlung

Ernst Marischka, Scrapbook, 1955-1960, zu seinem Film "Sissi" (Foto: ÖFM/©Robert Newald)
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Fotosammlung

Fotosammlung © Lukas Maul
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Plakatsammlung

Plakatsammlung © Lukas Maul
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Sammlungen online: Haneke

Michael Haneke, Regiedrehbuch, 2011, zu seinem Film "Amour" (Foto: ÖFM/©Robert Newald)
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Sammlungen online: Vertov

Originalplakat zu "Ėntuziazm" (1931) von Dziga Vertov in der Ausstellung "Genosse. Jude. Wir wollten nur das Paradies auf Erden" im Jüdischen Museum Wien
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Bibliothek

Zeitschriftensammlung

Mediathek

Mediathek
Fragen zum Mediatheksbestand und Anmeldung Videosichtungsplatz:
 

Textmaterialien

Text zu "Film und die digitale Kultur"
Texte von ÖFM-Mitarbeiter/inne/n zu unterschiedlichen Facetten rund um die Themenbereiche Film, Museum und Digitale Kultur
 

Kommerzielle Nutzung

Filmsammlung Archiv Heiligenstadt
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Programmarchiv

Filmmuseum Programmarchiv
Das vollständige Programmarchiv des Österreichischen Filmmuseums, von der Gründung 1964 bis heute, ist online verfügbar.
 

Archivrecherche

Film wurde in den ersten Jahrzehnten der Filmgeschichte zumeist weder als Kunstform noch als bedeutsames Dokument geschätzt – und dementsprechend kaum bewahrt. Film war eine Ware, ein Gebrauchsartikel, der nach der Erstauswertung im Kino meist weggeworfen oder der Wiederverwertung zugeführt wurde; selbst Thomas Alva Edison nannte seine Hervorbringung eine "nutzlose Erfindung". Jene Werke, die nicht gleich vernichtet wurden, ereilte oft ein böses Schicksal: Frühes Zelluloid (so genannter "Nitrofilm") ist hochgradig brennbar und zersetzt sich unwiederbringlich, wenn es nicht kühl und bei stabiler Luftfeuchtigkeit gelagert wird. So liegen viele Zeugnisse der 1890er bis 1940er Jahre heute gar nicht oder nur in fragmentarischer Form vor. In Zusammenarbeit mit Film- und ZeithistorikerInnen ist das Filmmuseum bemüht, solche Filme zu identifizieren und weltweit nach zusätzlichen (oft ergänzenden) Materialien zu suchen.
 
Das dabei entstehende Wissen kommt sowohl wissenschaftlichen Projekten (Buch- und DVD-Veröffentlichungen) als auch Filmproduktionen (z.B. historische Dokumentationen) oder anderen Museumsprojekten (z.B. historische Ausstellungen) zugute. Nicht zuletzt finden die Resultate dieser Recherche Eingang in die laufenden Präsentations- und Vermittlungsprogramme des Filmmuseums.