Zyklische Programme

Grundlage der Filmvermittlung ist stets die konkrete Anschauung – die Wahrnehmung von Filmen unter bestmöglichen Kinobedingungen. In diesem Sinne sehen wir die monatlichen Retrospektiven (also unsere "Wechselausstellungen") als wesentlichen Teil unserer Filmvermittlung. Noch zentraler ist vor diesem Hintergrund die "Dauerausstellung" des Hauses, das Zyklische Programm, das – jeweils am Dienstag – das Medium "im Ganzen" betrachtet.

Peter Kubelkas Zyklus "Was ist Film" wird jeden Dienstag Abend in zwei Vorstellungen gezeigt. Ermäßigte Tickets (3 Euro) für Studierende mit Mitgliedschaft.
 
Zwischen 2005 und 2017 teilte sich Kubelkas Zyklus den Dienstag zudem mit der Dauerausstellung "Die Utopie Film", die von Alexander Horwath kuratiert wurde.
 
Water and Power, 1989, Pat O’Neill

Was ist Film

Peter Kubelkas Zyklus Was ist Film, der 1996 zur Hundertjahrfeier des Kinos gestaltet wurde, definiert in 63 Programmen anhand herausragender Beispiele den Film als eigenständige Kunstgattung – als Werkzeug, welches neue Denkweisen vermittelt. Das Filmmuseum hat zum Zyklus ein gleichnamiges Buch publiziert, das Texte zu allen Programmen, Informationen zu den darin vertretenen Filmemacher/inne/n und ein ausführliches Gespräch mit Peter Kubelka enthält.
 
 
Das indische Grabmal, 1959, Fritz Lang

Die Utopie Film

Die von Alexander Horwath zwischen 2005 und 2017 zusammengestellte Reihe Die Utopie Film besteht aus 103 Kapiteln mit jeweils mehreren Filmen – eine Folge von monatlich wechselnden Konstellationen oder Fragestellungen. Jedes der ausgewählten Werke besteht als einzelnes in seinem besonderen Reichtum, aber die Auswahl ergibt auch eine Perspektive, einen Zusammenhang.
Neben diesen 103 monatlichen "Kapiteln" standen auch drei große Retrospektiven zum Saisonauftakt (2004, 2008, 2012) unter diesem Titel.