Only Angels Have Wings

Only Angels Have Wings (1939)

Regie: Howard Hawks; Drehbuch: Jules Furthman nach „Plane from Barranca“ von Hawks; Kamera: J. Walker; Musik: Dimitri Tiomkin; Darsteller: Cary Grant, Jean Arthur, Richard Barthelmess, Rita Hayworth, Thomas Mitchell. s/w, 121 min
 
Ein Film des Fliegers Hawks übers Fliegen: Hommage ans Abenteuer, Liebes-erklärung an die Eigenständigkeit der Frau, hinreißendes Porträt von Konflikt und Loyalität innerhalb einer Gruppe. Erzähldichte und Motiv-Verknüpfung betreffend geht Hawks bis zum Äußersten, was ihn alles andere als hindert, mühelos in der Handlung aufgehoben, seine Sicht der Welt darzulegen. Er zeigt Abenteuer als Arbeit und Arbeit als Abenteuer. Der Job bei der Postfluglinie in den Kordil­leren ist vorbehaltlos gut zu verrichten. Er fordert das Insgesamt der Fähigkeiten - Körper, Kopf, Mut, Können, Erfahrung. Und die Kunst, in der Nähe des Todes beharrlich den Tod zu ignorieren. Komisches Drama, tragische Komödie, ein Film über Achtung, Mut, Freundschaft und über das Selbstverständnis des Professionals, des Homo Hawksianus schlechthin. Also ein Preislied auf Kompetenz und Erotik der Arbeit. Ein Stil, in dem Druck und Eleganz eins geworden sind. Zuerst, zuletzt, in wortwörtlichem Sinn: ein Lustspiel. (H.T.)

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