Bringing Up Baby

Bringing Up Baby (1938)

Regie: Howard Hawks; Drehbuch: Dudley Nichols, Hagar Wilde; Kamera: Russell Metty; Musik: Roy Webb; Darsteller: Katharine Hepburn, Cary Grant, ­Charles Ruggles, Walter Catlett, Barry Fitzgerald. s/w, 102 min
 
Andrew Sarris: „Undeniably the screwiest of the screwball comedies.“ Unleugbar auch jener Film des Genres, in dessen Tempo und wahnwitziger Überdrehtheit der Geist des Slapstick am heftigsten gewitterleuchtet. Unleugbar schließlich, dass Howard Hawks sein bevorzugtes Komödienthema - die Verunsicherung des Mannes durch die Herrin der Schöpfung - hier am weitesten vorangetrieben hat. „Sh-h-h, Professor Huxley is thinking“, heißt es am Beginn des Films, der Cary Grant in der Pose von Auguste Rodins Denker zeigt. Was folgt, hat Jacques Rivette als „methodische Delirien“ bezeichnet, anhand derer die „verhängnisvollen Etappen der Verblödung besonders intelligenter Menschen“ abgehandelt werden. Im Finale kracht mit dem Skelett des Brontosauriers die Existenz des Bürgers, Mannes, Wissenschaftlers Cary Grant zusammen. Aber das Desaster entlässt ihn als Menschen. (H.T.)

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