A Boy and His Dog

A Boy and His Dog (1975)

Regie, Drehbuch: L.Q. Jones nach der Novelle von Harlan Ellison; Kamera: John Arthur Morrill; Musik: Tim McIntire; Darsteller: Don Johnson, Susanne Benton, Jason Robards, Charles McGraw, Tim McIntire (Stimme von Blood), L.Q. Jones. 35mm, Farbe, 91 min

Der Vierte Weltkrieg hat 2007 stattgefunden und dauerte exakt fünf Tage; dann waren alle Atomwaffen abgefeuert. Siebzehn Jahre später ziehen die letzten Männer durch die verwüstete Landschaft, auf der Suche nach Essen (Hauptnahrungsmittel: ausgegrabene Konservendosen) und Sex. Wie der nicht besonders helle Teenager Vic (ein blutjunger Don Johnson), dem glücklicherweise sein durch mysteriöse Experimente telepathisch begabter Hund Blood aushilft. Unterirdisch existiert aber noch eine sterile Zivilisation: Als Vic einem Mädchen dorthin folgt, wähnt er sich im Sex-Paradies. Aber nur kurz. Sci-Fi-Genie Harlan Ellison stellte in seiner gleichnamigen Novelle nicht nur die übliche Lassie-Formel subversiv auf den Kopf: Die einzige Kinoregiearbeit von Kultdarsteller L.Q. Jones (bekannt aus Peckinpah-Western, wo er sichtlich viel gelernt hat) setzt die Vorlage kongenial um, mit tiefschwarzem Humor und bizarren Szenerien, die viel von George Millers Mad Max-Welten vorwegnehmen. (C.H.)

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