The Man Who Would Be King, 1975, John Huston

The Man Who Would Be King (1975)

Regie: John Huston; Drehbuch: Huston, Gladys Hill nach der Erzählung von Rudyard Kipling; Kamera: Oswald Morris; Musik: Maurice Jarre; Darsteller: Sean Connery, Michael Caine, Christopher Plummer. 35mm, Farbe, 129 min
 
Literaturverfilmungen über das Abenteuer wie The Treasure of the Sierra Madre zählen zu John Hustons großen Erfolgen, aber sein definitiver Beitrag zum Genre bleibt dieses Herzensprojekt nach Rudyard Kipling über zwei Trickbetrüger aus der britischen Kolonialarmee in Indien, die ins unerforschte Hinterland Kafiristans aufbrechen, um zu Gottkönigen zu werden. Huston plante schon in den 1950ern eine Verfilmung mit Clark Gable und Humphrey Bogart, ein Vierteljahrhundert später verliehen Sean Connery und Michael Caine dem Größenwahn(witz)-Duo britisch-proletarischen Charme in Marokko, wo Huston mit bewährtem Blick für Landschaftskompositionen ein sonnendurchflutetes Fantasiereich schuf. Wo er in jungen Jahren noch gerne über das Scheitern philosophierte, erzählt der gereifte Huston einfach davon, mit Gespür für angemessene Größe. (C.H.)

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