Castle Two, 1968, Malcolm Le Grice

Double Screen Films

Castle Two (1968) Malcolm Le Grice. 16mm, sw, 32 min
Play (1971) Sally Potter. 16mm, Farbe und sw, 7 min
Choke (1971) David Crosswaite. 16mm, Farbe, 5 min
Pan Film (1972) Gill Eatherley. 16mm, sw, 8 min
River Yar (1971–72) William Raban & Chris Welsby. 16mm, Farbe, 35 min
 
Die Erweiterung des Gesichtsfeldes bei Doppelprojektionen erhöhte die Möglichkeiten sowohl für das Spektakel als auch die Kontemplation. Mit zwei 16-mm-Projektoren nebeneinander konnte die Zeit auf komplexe Weise eingefroren oder unterbrochen werden, indem ein Bild gegen ein anderes ausgespielt wird und ein illusorischer Raum zwischen ihnen entsteht. Das Bewusstsein für die Zeitlichkeit des kinematografischen Ereignisses wird durch Variationen in der Synchronisation zwischen den Projektionen verstärkt. Castle Two nutzt "Zufall" und "Unbestimmtheit" nach dem Vorbild von Cage, evoziert die Paranoia der 1960er vor dem militärisch-industriellen Komplex und versetzt die Betrachtenden in einen Zustand von Angst und Verwirrung. River Yar ist eine monumentale Studie über Landschaft, Natur, Licht und den Lauf der Zeit. Mit Echtzeit- und Zeitrafferfotografie wird darin die Ansicht einer Gezeitenmündung im Herbst mit derjenigen im darauffolgenden Frühling kontrastiert. (M.W.)
 
Einführung von Mark Webber

Spieltermine: