Reporter 1941-42 (1942, Ellen Rose Illich)

Filme der Familie Illich 1936–42

Dreibubenhaus 1936 (1936) Ellen (Maexie) Regenstreif, DCP (von 16mm), s/w, 14 min
Reporter 1940 (1940) Ellen (Maexie) Regenstreif, DCP (von 16mm), s/w und Farbe, 13 min
Reporter 19411942 (1942) Ellen (Maexie) Regenstreif, DCP (von 16mm), s/w, 16 min
Unser Pötz (19371938) Ellen (Maexie) Regenstreif, DCP (von 16mm), s/w und Farbe, 7 min
 
From the United States Holocaust Memorial Museum (Ellen Rose Regenstreif Film Collection)
 
Ivan Illich (1926–2002) wuchs gemeinsam mit seinen beiden Brüdern Sascha und Micha in Wien auf. Die drei Kinder lebten mit ihrer Mutter von 1932 bis zur Flucht vor den Nazis 1942 in der Villa ihres Großvaters Friedrich Regenstreif. Eine behütete Kindheit im Wiener Pötzleinsdorf, das großbürgerliche Milieu und der plötzliche Einbruch der politischen Realität stehen im Mittelpunkt der Filme, die ihre Mutter drehte: Ellen Rose Illich, geb. Regenstreif, Künstlerinnename "Maexie", evangelisch getauft, mit einem Katholiken verheiratet, aber aus einer jüdischen Familie stammend. Sie ist der Kristallisationspunkt einer Familiengeschichte, die zwei Generationen später anhand ihrer Familienfilme neu geschrieben wird: als eine jüdische Geschichte.
 
Die Filme wurden von Ivan Illichs Nichte Yvonne dem United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington D.C. übergeben. Historisch aufgearbeitet, wird eine Auswahl nun erstmals in Wien öffentlich aufgeführt und mit unseren Gästen Yvonne Illich, Michaela Scharf (LBIDH) und Lindsay Zarwell (USHMM) diskutiert: zum Muttertag, in Erinnerung an Maexie.
 
Einführungen, Kommentare und Diskussion in englischer Sprache

Moderation: Michael Loebenstein, Ingo Zechner

Spieltermine: