Amos and Marcia Vogel (c) Estate of Amos Vogel

Amos Vogel-Atlas

Der gebürtige Wiener Jude Amos Vogel (1921–2012) wurde nach der Emigration in die USA eine der wichtigsten Figuren der internationalen Filmkultur. Im Filmclub Cinema 16 revolutionierte er Sehgewohnheiten, indem er verschiedenste Kinoformen zusammenbrachte – Motto: Films You Cannot See Elsewhere. Sein Buch Film as a Subversive Art ist ein Meilenstein unabhängigen Denkens über das Kino.

Das Filmmuseum hat in der Reihe FilmmuseumSynemaPublikationen den Band Be Sand, Not Oil (Hg. Paul Cronin) über Vogel publiziert und beherbergt in der Amos Vogel Library einen Teilnachlass. Parallel zu dessen Beforschung führen wir in der Reihe Amos Vogel-Atlas historische Programme des Cinema 16 wieder auf und stellen neue Filmprogramme im Geiste Amos Vogels vor.
 
Die einzelnen Programme im Überblick:

9. Dezember 2018: Kapitel 1 (Cinema 16 Then ... & Now)
Als Auftaktvorstellung zwei repräsentative Programme mit Kurzfilmen: Das erste zusammengestellt aus Werken, die Vogel im Cinema 16 gezeigt hat und das zweite als Vorschlag, wie ein Weiterdenken seiner Arbeit aussehen könnte – als eine Zusammenstellung von Filmen, wie er sie heute vielleicht zeigen würde.

21. April 2019: Kapitel 2 (Für Marcia Vogel)
Die Leistungen von Amos Vogel wären ohne seine Lebensgefährtin und Mitkämpferin Marcia undenkbar gewesen. Kapitel 2 des Vogel-Atlas widmet sich ihren Favoriten.