Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? 2004, Gerhard Benedikt Friedl (Kadervergrößerung ÖFM)

Kinoreal

 "Unsere Vertrautheit mit dem Alltäglichen", schreibt der Filmemacher und -historiker Paul Rotha 1935, "hindert uns daran, dessen Bedeutung gebührend zu bewerten. Darum ist der Dokumentarfilm so wichtig – er macht vertraute Menschen und Dinge sichtbar, so dass wir ihren Stellenwert für das, was wir Gesellschaft nennen, feststellen können."
 
Kinoreal bietet ab Herbst 2019 einen Jour fixe für die Begegnung mit dem Dokumentarischen in allen seinen Spielarten. Jeden 2. Montag im Monat (Ausnahmen bestätigen die Regel!) präsentieren wir zwei Programme, die aufeinander Bezug nehmen: historische Filme aus unserer Sammlung und aus anderen Archiven, neue Filme, aus Österreich und aus der ganzen Welt.
 
Diese Initiative setzt jene Vermittlungsarbeit fort, die Peter Konlechner mit seiner Vorlesungs- und Filmreihe "Über den Dokumentarfilm" im Filmmuseum vorantrieb. Kinoreal verdankt seinen Namen wie auch seine Ausrichtung maßgeblich einer Veranstaltungsreihe, die Dominik Kamalzadeh, Dieter Pichler und ich in den frühen 2000er Jahren mit Navigator Film und dem Stadtkino Wien umsetzten.
 
Die Programme werden jeweils eingeführt, von Programmtexten begleitet und laden zur Diskussion ein – wenn möglich mit den Filmemacher*innen: Filmmuseum als Ort der Begegnung und der lebendigen Auseinandersetzung mit der "Kunst der Wirklichkeit".
 
Kinoreal wird in Zusammenarbeit mit dok.at, der Interessensgemeinschaft Österreichischer Dokumentarfilm, präsentiert.