Henri Cartier-Bresson

L'espagne vivra (Spanien wird siegen), 1938, Henri Cartier-Bresson (Foto: Collection Ciné-Archives, Film Archive of the French Communist Party and the Labour Movement)
Victoire de la vie (Der Sieg des Lebens), 1937, Henri Cartier-Bresson & Herbert Kline (Foto: Collection Ciné-Archives, Film Archive of the French Communist Party and the Labour Movement)
5. April 2019
 

Henri Cartier-Bresson (1908–2004) zählt zu den überragenden Figuren in der Geschichte der Fotokunst: eine Ausnahmestellung, die sich seiner unvergleichlichen Gabe zur Kombination von Spontaneität und kompositorischer Perfektion verdankt, aber auch der erstaunlichen Vielfalt von Kulturen und Völkern, die er dokumentierte sowie seiner Zeugenschaft bei bedeutenden historischen Ereignissen.
 
Weniger bekannt ist seine filmische Arbeit: In der Mitte der 1930er studierte er Film in New York, bevor er als Assistent an Filmen von Jean Renoir mitwirkte. In seinen eigenen Filmen widmete er sich dann der Dokumentation des Spanischen Bürgerkriegs: Der Sieg des Lebens (1937) und Spanien wird siegen (1938). Nachdem ihm im Zweiten Weltkrieg die Flucht aus der deutschen Kriegsgefangenschaft gelang, beschäftigte er sich in seinem letzten Kinofilm, Die Rückkehr (1945), mit dem Phänomen von Kriegsheimkehrern. Wir freuen uns, das filmische Werk dieses Ausnahmekünstlers erstmals in Wien vorzustellen.
 
Das Programm findet in Kooperation mit FOTO WIEN statt.
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