Radical(s). Orphan Film Symposium
Konferenz und Filmschau

Stone-Lifting. A Self Portrait in Progress, 1971-74, Maria Lassnig © Maria Lassnig Privatstiftung
6. bis 8. Juni 2019

Seit 20 Jahren beschäftigt sich das Orphan Film Symposium mit den "Waisenkindern" der Filmgeschichte: Formaten außerhalb des Mainstreams wie Industriefilm, Amateur/innenfilm, sowie Fragmenten und der künstlerischen Wiedererrettung dieser Gattungen. Bei den "Orphans"-Tagungen stehen die Filme im Mittelpunkt: Künstler/innen, Forscher/innen aller Richtungen, Museums- und Archivleute stellen Rares und mitunter Bizarres vor und tauschen Ideen aus.
 
Im Juni 2019 präsentieren wir, gemeinsam mit der New York University und dem Orphans-Erfinder Dan Streible, eine Spezialausgabe des Symposiums: Vorträge, Filmprojektionen, Diskussionen und kuratierte Programme zum Thema "radikal". Das heißt: Filmdokumente radikaler Politik genauso wie radikale filmische Ansätze; nicht zuletzt wird es auch darum gehen, wie man die Archivierung und Überlieferung von Filmwerken vielleicht grundsätzlich anders denken kann. Lassen Sie sich überraschen!
 
Teilnahme: Das Symposium ist kostenpflichtig (88 Euro bzw. 45 Euro für Studierende und Fördernde Mitglieder des Filmmuseums). Ausnahme Abendprogramme: hier gelten die üblichen Kartenpreise.
 
Nähere Informationen zum Programm folgen Ende April.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Filmmuseum und der New York University/Tisch School of Arts.

Programm: