Tobby

Ludwig (1964)

Regie, Drehbuch, Musik: Roland Klick; Kamera: Jochen Cerhak Klick; Darsteller: Otto Sander, Elke van Schoor. s/w, 16 min

Tobby (1961)

Regie: Hansjürgen Pohland; Drehbuch: Pohland, Siegfried Hofbauer; Kamera: Wolf Wirth; Musik: Manfred Burzlaff; Darsteller: Tobias Fichelscher, Anik Fichelscher, Ed Fichelscher, Danny Fichelscher, Eva Häußler. s/w mit Farbsequenz, 74 min
 

Prolog: eine Begebenheit aus dem trist-grausamen Alltag der Landjugend (Ludwig). Danach: Szenen aus dem Leben eines Jazzers mit zwei Kindern. Michael Althen fasste Hansjürgen Pohlands irrlichternden Versuch, einen professionellen Performer sein eigenes ­Dasein für die Kamera (nach)spielen zu lassen, so zusammen: „Das Ganze ist eine Art Legende vom heiligen Trinker, und Kreuzberg wird zum Montparnasse, wo sich nachts die brotlosen Künstler in den Rausch retten. Besonders apart sind die Interviews mit Besuchern der Konzerte, die in dem nach heutigen Maßstäben durchaus manierlich auftretenden Musiker vor allem den Bürgerschreck sehen, dessen schiere Präsenz sie geradezu skandalös erotisch finden. Nirgends sieht man so gut wie da, wie muffig und verklemmt die Atmosphäre gewesen sein muss.“ Eine jener Perlen des Jungen Deutschen Films, die ihrer Zeit zu weit voraus waren. (R.H.)
 
Einführung von Ralph Eue

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