Blossom Time

Blossom Time (1934)

Regie: Paul L. Stein; Drehbuch: Roger Burford, G. H. Clutsam, John Drinkwater, Franz Schulz nach dem Libretto "Das Dreimäderlhaus" von Heinrich Berté; Kamera: Otto Kanturek; Musik: Clutsam, Franz Schubert; Darsteller: Richard Tauber, Carl Esmond, Jane Baxter, Athene Seyler, Paul Graetz. s/w, 88 min

 

The Sound of Music of its period“ (Bryan Langley): ein Sensations­erfolg, der musikalische Blockbuster des Exilkinos. Der Tenor ­Richard Tauber, berühmtester Österreicher im England der 1930er Jahre, vom Stürmer als „Operetten-Rundfunkjude“ diffamiert, agiert und singt als Franz Schubert in einem Wien, das großteils in den Londoner Elstree Studios errichtet wurde, vom Ballsaal bis zur Karlskirche - aber den Prater gibt hier der Laxenburger Schlosspark. Für die Außenaufnahmen im Frühling 1934 reiste das Filmteam ­getrennt nach Wien: Tauber, Regisseur Stein und Kameramann ­Kanturek nahmen den Umweg über Frankreich und Italien, um nicht Gefahr zu laufen, den Nazis in die Hände zu fallen. Blossom Time erzählt von Schuberts unerwiderter Liebe zu Therese Grob (im Film: Vicki Wimpassinger). „This is really a concert, a very good concert, of Schubert’s songs”, meinte die Times. „The music is treated with respect and sung with feeling by Mr. Richard Tauber.” (C.C.)

 

Einführung von Christian Cargnelli

Spieltermine: