The Robber Symphony

The Robber Symphony (1936)

Regie, Produktion, Musik, Dirigent: Friedrich Fehér; Drehbuch: Fehér, Anton Kuh, Jack Trendall; Kamera: Eugen Schüfftan; Ausstattung: Ernö Metzner; Darsteller: Magda Sonja, Françoise Rosay, Hans Fehér, George Graves, Jim Gérald. s/w, 143 minRestaurierte Fassung
 
The Robber Symphony ist eine unbekannte Fundgrube in Sachen Seltsamkeit und Surrealismus. Ein Pianist flieht mit dem erbeuteten Geld einer Diebesbande über verschneite Berge. Ein Minimum an Dialog, stattdessen komische Gangart, starker Montagerhythmus, dem Rhythmus der Musik gehorchend, und Filmmusiker, die sichtbar im Hintergrund spielen. Buch, Regie, Musik: Friedrich Fehér, gebürtiger Wiener, Darsteller im Cabinet des Dr. Caligari, zuerst nach England, dann in die USA emigriert. The Robber Symphony, ein ­ungewöhnlich aufwendiges Unterfangen, war sein künstlerisches Utopia, in das er alles investierte, was er hatte. Großartig die expres­sionistischen Sets des ungarischen Filmarchitekten Ernö Metzner und Eugen Schüfftans schattenreiche Fotografie: „The whole composition takes on the appearance of a large eye.“ (Laurie Ede). Mit anderen Worten: einer der bizarrsten, ungewöhnlichsten, unerklärlichsten Filme in der Geschichte des Kinos. (H.T./C.C.)

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