La Fée Carabosse ou le poignard fatal

Filme von Georges Méliès

Les Quatre cents farces du Diable (1906) 35mm, s/w, ca. 17 min
Le Voyage à travers l’impossible (1904) 35mm, Farbkopie, ca. 20 min
La Cascade de feu (1904) 35mm, Farbkopie, ca. 3 min
La Fée Carabosse ou le poignard fatal (1906) 35mm, Farbkopie, ca. 13 min
Le Locataire diabolique (1909) 35mm, Farbkopie, ca. 8 min

 
Filme von Georges Méliès, der sich 1896 die Verwertungsrechte für die brandneue Erfindung der Kinematografie einkauft, um sie erstmals weder als dokumentarisches noch als künstlerisches Instrument – sondern als Kintopp zu handhaben. Méliès ist der denkbar charmanteste Entertainer: Illusionist, Zauberer, Verwandlungsartist, verwegen über die Bühne seiner Filmstreifen fegender Mephisto im Narren- oder Satanskostüm. Er dreht Dramen, Abenteuer-Kolportage, Tanznummern, Grotesken, Feenmärchen und Phantasmagorien, alles in Kurzformat, bezaubernd, hinreißend frech, bravourös kitschig, voll zappeliger Aktion und toller Camp-Effekte. Bis zur Gegenwart hin stellt er damit die kinematografischen Weichen auf Richtung Kino. Den Film, die Kunst des 20. Jahrhunderts, hat Georges Méliès vom Beginn an in den Amüsements und Divertissements des 19. Jahrhunderts verankert. (H.T.)

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