Collection on Screen:
Michael Mann
2. September bis 22. Oktober 2026
Michael Mann (*1943) zählt zu den letzten großen Autorenfilmern Hollywoods. Berühmt ist er vor allem für außergewöhnliche Kriminalfilme wie Heat (1996), mit denen er sich als eigensinniger Erzähler und als herausragender Stilist bewiesen hat. Im kommerziellen Gegenwartskino besetzt Mann damit eine künstlerische Einzelgängerposition wie früher Stanley Kubrick oder Robert Aldrich. Mit fünf Filmen aus unserer Sammlung erweisen wir Mann einen fokussierten Tribut: allesamt starbesetzte, epische Entwürfe, die dem Krimi-Genre nochmal neue Impulse gaben. Heat ist eine monumentale Version des klassischen Duells zwischen Polizist und Verbrecher, zugeschnitten auf die legendären Schauspieler Robert De Niro und Al Pacino. Der Whistleblower-Thriller The Insider (1999) erzählt von den Manipulationen der Tabakindustrie und moralischer Integrität. Die Arbeiten aus den 2000er Jahren zeigen zudem Manns bahnbrechenden Umgang mit digitaler Ästhetik: Collateral (2004) wird so zur einzigartigen nächtlichen Großstadtsinfonie, Miami Vice (2006) zur visuell berauschenden Neudeutung der von Mann miterfundenen 1980er-Erfolgsserie und Public Enemies (2009) zur radikal gegenwärtigen Generalüberholung der Gangsterfilm-Tradition. (Christoph Huber)
Einführung von Christoph Huber zum Auftakt der Filmschau
Michael Mann (*1943) zählt zu den letzten großen Autorenfilmern Hollywoods. Berühmt ist er vor allem für außergewöhnliche Kriminalfilme wie Heat (1996), mit denen er sich als eigensinniger Erzähler und als herausragender Stilist bewiesen hat. Im kommerziellen Gegenwartskino besetzt Mann damit eine künstlerische Einzelgängerposition wie früher Stanley Kubrick oder Robert Aldrich. Mit fünf Filmen aus unserer Sammlung erweisen wir Mann einen fokussierten Tribut: allesamt starbesetzte, epische Entwürfe, die dem Krimi-Genre nochmal neue Impulse gaben. Heat ist eine monumentale Version des klassischen Duells zwischen Polizist und Verbrecher, zugeschnitten auf die legendären Schauspieler Robert De Niro und Al Pacino. Der Whistleblower-Thriller The Insider (1999) erzählt von den Manipulationen der Tabakindustrie und moralischer Integrität. Die Arbeiten aus den 2000er Jahren zeigen zudem Manns bahnbrechenden Umgang mit digitaler Ästhetik: Collateral (2004) wird so zur einzigartigen nächtlichen Großstadtsinfonie, Miami Vice (2006) zur visuell berauschenden Neudeutung der von Mann miterfundenen 1980er-Erfolgsserie und Public Enemies (2009) zur radikal gegenwärtigen Generalüberholung der Gangsterfilm-Tradition. (Christoph Huber)
Einführung von Christoph Huber zum Auftakt der Filmschau
Zusätzliche Materialien
Innerhalb der Schau sind die Filme in der Reihenfolge ihrer Programmierung angeordnet.