U samogo sinego morya (Am Rande des blauen Meeres) (1936)

Regie: Boris Barnet; Drehbuch: Klimenti Mints; Kamera: Michail Kirillov; Schnitt: Osamu Tanaka; Darsteller: Nikolai Kryuchkov, Yelena Kuzmina, Lyalya Sateyeva.
 
„Fortschritte wurden gemacht“, notiert Jean-Luc Godard 1959, „vor zwei Jahren waren es nur zwanzig Leute, die angesichts U samogo sinego morya in schallendes Gelächter ausbrachen, bei Borec i kloun war die Cinémathèque nun voll wie bei einer Pabst- oder Feyder-Vorstellung.“ Von Henri Langlois unermüdlich propagiert, von Jacques Rivette als bester russischer Regisseur neben Eisenstein ausgerufen, steht Boris Barnet, Schöpfer eigenwilliger Komödien, noch immer im Schatten wesentlich berühmterer Landsleute. Ein wunderschönes Beispiel, warum sich das ändern sollte, ist dieser träumerische Liebesfilm, angesiedelt in einer Fischereikolchose am Kaspischen Meer. Zwei junge Männer, ein Russe und ein Aserbaidschaner, verlieben sich nach ihrer Ankunft in die Brigadeführerin Mascha, die wiederum von der Sehnsucht nach ihrem fernen Bräutigam geplagt wird. Otar Iosseliani: „Dieser Film ist ein Edelstein, ein Wunderding, ein Denkmal für das Leben, die Liebe, die Lust und die Treue.“ (Ch.H.)
 
Inhaltsangabe liegt auf

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