Interprètes de Bresson (1989)

Regie und Konzept: Michèle Brujaille; Kamera: Dominique Le Rigoleur; mit: Renée Faure, Jany Holt, Maria Casarès, Elina Labourdette, Marika Green, Florence Carrez, Nadine Nortier, Dominique Sanda, Isabelle Weingarten, Laura Duke Condominas, Tina Irissari, Sylvie Van den Elsen. 46 min, OmdU

De weg naar Bresson / The Road to Bresson (1984)

Regie: Jurriën Rood, Leo De Boer; Buch: Jurriën Rood; mit: Robert Bresson, Louis Malle, Andrei Tarkowskij, Paul Schrader, Dominique Sanda. 54 min, OmeU
 
In Interprètes de Bresson werden nahezu alle Bresson-Hauptdarstellerinnen (die meisten faszinierend gealtert) vor der Kamera versammelt und erzählen über ihre Erfahrungen. Ein schöner wie informativer Tribut an den großen Regisseur. Ebenso eindrücklich ist De weg naar Bresson, eine 1983 in Cannes (als L’Argent im Wettbewerb lief) aufgenommene, exzellente Doku, in der zahlreiche Regisseure (Louis Malle, Andrei Tarkowskij und Paul Schrader, der ein einflussreiches Bresson-Buch schrieb) - und nach komisch-langwierigen Fehlversuchen endlich auch der Meister selbst - befragt werden. (Dazwischen wird unter anderem mit Ausschnitten aus Lancelot du Lac, Un condamné à mort s’est échappé und Le Diable probablement seine Ästhetik treffend vermittelt.) Als Bresson dann gefragt wird, ob seine Filme nicht sehr pessimistisch seien, antwortet er nur: „Man darf Pessimismus nicht mit Luzidität verwechseln.“ (C.H.)

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