Im Land der Kinoveteranen: Filmexpedition zu Dziga Vertov (Foto: Rasmus Gerlach)

Im Land der Kinoveteranen: Filmexpedition zu Dziga Vertov (1996)

Ein Film von Thomas Tode und Ale Muñoz; Kamera: Rasmus Gerlach;
Sprecher: Hanns Zischler, Stefan Canham. Farbe und s/w, 87 min
 
Revolution in Russland. Ein zwanzigjähriger Mann meldet sich beim Moskauer Filmkomitee. Er will die Ereignisse der Revolution filmen. Er heißt Dziga Vertov und wird einer der bedeutendsten sowjetischen Filmpioniere. Er proklamiert seine Theorie des „Film-Auges“ in militanten Manifesten. Er begleitet die UdSSR von Lenins Revolution bis zu Stalins Tod. Seine Filme sind voller Euphorie. Einer heißt Enthusiasmus, aber alle könnten so heißen: Vorwärts Sowjet!, Ein Sechstel der Erde, Der Mann mit der Kamera, Drei Lieder über Lenin. Zugräder. Vertov hat den Zug geliebt. Auf dem Schienenstrang beginnt eine Expedition in Vertovs Moskau. Eine Filmgruppe folgt seinen Manifesten. Er sagte, es käme stets auf das Intervall an, den Übergang von einer Bewegung in die andere. Sie erweitern das zu dem Auftrag, auch die Veränderungen im heutigen Moskau zu notieren, den Übergang von einer gesellschaftlichen Bewegung in die andere.
 
Im Anschluss Publikumsgespräch mit Thomas Tode, Ale Muñoz und Rasmus Gerlach

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