Maria Candelaria

María Candelaria (1944)

Regie: Emilio Fernández; Drehbuch: Mauricio Magdaleno, Fernández; Kamera: Gabriel Figueroa; Musik: Francisco Domínguez, Rodolfo Halffter; Darsteller: Dolores del Río, Pedro Armendáriz, Alberto Galán, Miguel Inclán. s/w, 97 min
 
1909. Ein Maler kommt in den Weiler Xochimilco, wo er die arme Indio-Schönheit María Candelaria kennenlernt. María liebt Lorenzo Rafael, sie wollen heiraten, was der eifersüchtige Don Damián durch das Töten ihres Schweins, das Vernichten ihrer Daseinsgrundlage, zu verhindern versucht. Zudem legt er falsch Zeugnis ab wider Lorenzo, erzählt der Polizei, er sei ein Dieb. Der Maler zahlt die Kaution für den weg gesperrten Lorenzo, dafür steht María ihm Modell. Das internationale Durchbruchswerk von Emilio Fernández, womit er in Cannes als einer von zwölfen den Hauptpreis gewann: Der archaisch-allegorische Ton der Erzählung, Gabriel Figueroas so wuchtige wie plastische, das Indio-Kulturerbe zelebrierende Bildsprache, in der jeder Mensch aussieht wie ein Stück Ewigkeit, sowie die allein aufs Gefühlswesentliche zielenden Performances von Dolores del Río und Pedro Armendáriz eroberten das Publikum im Sturm. (R.H.)

Spieltermine:

Mo 15.02.2010 18:30
(Span. OmeU)
So 28.02.2010 18:30
(Span. OmeU)