Ruskin © Robert Beavers

Robert Beavers 6

Ruskin (1975/97) Farbe und s/w, 45 min
The Stoas (1991-97) Farbe, 22 min
 
Das Dasein der Dinge: miraculum. Ihr Verschwinden: tragoedia. Beides, gemessen wie maßlos, bestimmt die Mitte in Beavers’ Schaffen. Sein. Nicht-Sein. Wie zeigen sich, wie enden Dinge im Film? Fest des Erscheinens - im Gestus des Endens. Ruskin versammelt Bilder von John Ruskins Arbeitsorten und Bilder eines ­schwarz­gebundenen Buchs, klärt deren innewohnende Geometrie mit Hilfe von Masken, wendet sie gegeneinander, bindet sie zu Nie-Erfahrenem und wandelt sich und sie zu jener Art Rätsel, das auch Vernunft nicht zu lösen vermag. In The Stoas formieren Säulenhallen und ein männlicher Körper einen Disput über den Raum, jenen, den Dinge einnehmen, jenen, der sie trennt. Dann tritt als dritter Protagonist der Fluss Lousios hinzu. Wie auch er in Phasen von Rauschen zu Raum wird, zählt zu den Wundern von Beavers’ Kunst. (H.T.)
 
In Anwesenheit von Robert Beavers

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