Fiamma che non si spegne (Die Flamme, die nicht erlöscht) Foto: Archivio Fotografico - Cineteca del Comune di Bologna

Fiamma che non si spegne (Die Flamme, die nicht erlöscht) (1949)

Regie: Vittorio Cottafavi; Drehbuch: Oreste Biancoli, Giuliano Conte nach Itala gens von Franco Navarra Viggiani; Kamera: Gábor Pogány; Musik: Alessandro Cicognini; Darsteller: Gino Cervi, Maria Denis, Leonardo Cortese. s/w, 105 min
 
Giuseppe Manfredi, Sohn eines Landwirts, tritt den Carabinieri bei. Als der Große Krieg ausbricht, heiratet er seine Liebe, Maria, dann zieht er ins Feld. Seinen Sohn Luigi wird er nie sehen. Auch Luigi wird der Benemerita beitreten, dem Vorbild des Vaters folgend. Und auch er wird sein Leben geben. Einer der überwältigendsten Filme des italienischen Kinos, von geradezu bestürzendem emotionalen Reichtum. Aber er war auch ein Skandalon, eines der größten der Nachkriegszeit. Als diese Meditation über das Wesen der Tapferkeit in Venedig im Wettbewerb lief, wurde der Film von einer Gruppe so einflussreicher wie politisch alerter Kritiker des Mitte-Links-Spek­trums als reaktionäre Monstrosität in Grund und Boden agitiert - sie sahen darin eine Apologie des Faschismus. Die Karriere von Cottafavi war danach ruiniert, ihm blieben nur die Industrieränder. (O.M.)

 

Restaurierte Fassung von ­Cineteca ­­ Nazio­nale und Cineteca del Friuli
 
Einführung von Olaf Möller am 20.5.

Spieltermine:

Fr 20.05.2011 19:00
(Ital. OmdU)
Sa 11.06.2011 19:00
(Ital. OmdU)