The Devil is a Woman

Diva Double Feature

Arabian Nights (1942)

Regie: John Rawlins; Drehbuch: Michael Hogan; Kamera: Milton Krasner; Musik: Frank Skinner; Darsteller: Maria Montez, Jon Hall, Sabu, Turhan Bey. Farbe, 86 min

The Devil is a Woman (1935)

Regie: Josef von Sternberg; Drehbuch: John D. Passos, S. Winston nach La Femme et le Pantin von Pierre Louys; Kamera: L. Ballard, Sternberg; Darsteller: Marlene Dietrich, Lionel Atwill, Edward Everett Horton, Joel McCrea. s/w, 79 min Restaurierte Fassung
 
Smiths Begeisterung für Sternberg und Maria Montez könnte man als Ausdruck einer Sensibilität betrachten, die bald Camp genannt wurde, wobei es Smith sehr ernst damit war. P. Adams Sitney ­diagnostizierte anhand von Flaming Creatures als erster, was Smith in den Montez- und Sternberg-Filmen – unter Abzug aller Plot-­Vorgaben – fand: visuelle Textur, androgyne sexuelle Präsenz, exotische Schauplätze. Und sie standen für eine bestimmte Art des ­Daseins. Mit dem Titel zu Ken Jacobs‘ Blonde Cobra ersann Smith auch einen Namen für die Diva, die er selbst sein wollte: eine Kombination aus Dietrichs „Blonde Venus“ und Maria Montez‘ „Cobra Woman“ ... In seinen Tagebüchern von 1961–63 finden sich Notizen für ein „Maria Montez Flick“: The Plaster Movie Studio broods in a deep shadow, obscured by scaffolding ... Director prays to Miss Montez. They use a corpse as leading lady. Record them fluff­ing their lines. Freudian slips – (J.H.)

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