Out of the Blue (Foto: BFI)

Out of the Blue (1980)

Regie: Dennis Hopper; Drehbuch: Leonard Yakir, Brenda Nielson; Kamera: Marc Champion; Musik: Tom Lavin, Elvis Presley, Neil Young u.a.; Darsteller: Linda Manz, Dennis Hopper, Sharon Farrell, Raymond Burr. 35mm, Farbe, 94 min 
 
Ein Hauptwerk von Dennis Hopper als Regisseur: die Geschichte des Teenagermädchens Cebe und ihrer abgründigen Familie. Der Vater kommt nach Jahren aus dem Gefängnis. Er war im Suff in ­einen Schulbus voll schreiender Kinder gerast. Die heroinsüchtige Mutter hat ein Verhältnis mit ihrem Chef vom Diner begonnen. Und Neil Young singt: „out of the blue and into the black“. Hopper ­inszeniert das Leben als spontanes Desaster – mit einer Energie, die unmittelbar aus den Figuren und ihren Darstellern folgt. In der Rolle des Vaters bietet „Dennis the Menace“ mit seinen verrückten Monologen eine perverse Verlängerung seiner Outlaw-Persona aus den 60er Jahren. Linda Manz als Cebe ist die Verkörperung der nihilistischen Folgegeneration: eine Ausreißerin, die sich der „reinen Revolte“ (und dem Träumen über tote Musikidole von Elvis bis Sid Vicious) verschreibt. „It’s better to burn out than to fade away.“ Die glühende Grabinschrift zum New-Hollywood-Kino: Punk-Rock’n’Roll Suicide. (C.H.)
 
Freier Eintritt für Fördernde Mitglieder am 8.5.

Spieltermine: